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Da die Physik die wichtigste Grundlage der modernen Technik ist, ist ein Physiker im Stande eine grosse Bandbreite an Problemstellungen zu erfassen und zu lösen. Es wird im Studium zwar nicht der Spezialisierungsgrad anderer Studienrichtungen, wie z.B. Elektrotechnik, Mathematik oder Maschinenbau, erreicht, dafür wird ein fundiertes umfassendes Wissen der unterschiedlichen Teilbereiche vermittelt. Deshalb werden Physiker oft als Vermittler in Teams mit vielen spezifischen Fachrichtungen eingesetzt, da sie einen guten Einblick in viele andere Forschungsgebiete mitbringen. Im Studium wird besonderer Wert auf das eigenständige Lösen verschiedenster Problemstellungen gelegt, dadurch ist man als AbsolventIn bestens für den Einsatz in Forschung und Entwicklung geeignet. Mögliche Aufgaben eines/einer PhysikersIn sind:
  • Forschung: In der Forschung beschäftigt man sich hauptsächlich damit neue Naturgesetze zu ergründen, Effekte verstehen zu lernen und ihre Auswirkungen auf andere Gesetze zu untersuchen. Forschung wird sowohl an Universitäten und universitätsnahen Institutionen (z.B. Forschungszentrum Seibersdorf, Akademie der Wissenschaften) als auch in der Industrie selbst betrieben.
  • Entwicklung und Weiterentwicklung: Diese Gebiete stehen stark mit der Forschung in Kontakt, die Grenzen sind oft fließend. Neu entdeckte Effekte müssen erst einmal technisch umgesetzt werden und die Wirtschaftlichkeit dieser Umsetzung muss erprobt werden. Auch wenn sie sich als günstig erweisen, ist es oft noch ein langer Weg bis zu ausgereiften Produktionsmethoden. Schon bestehende Systeme müssen ebenfalls ständig an die neuesten Erkenntnisse angepasst werden um größtmögliche Effizienz zu gewährleisten.
  • Produktion: Auch hier können Physiker/PhysikerInnen tätig werden, da die Produktion oft an neue Erkenntnisse angepasst werden muss, beziehungsweise Lösungen für Probleme in der Umstellung oder der Fertigung gefunden werden müssen.
  • Management: Kaum zu glauben aber wahr. Da PhysikerInnen Einsicht in viele Bereiche haben und daran gewöhnt sind Problemen auf den Grund zu gehen, sind sie oft fürs Management geeignet.
  • Banken und Wirtschaft: Viele Algorithmen der theoretischen Physik finden auch in anderen Gebieten Anwendung, z.B. in der Dateninterpretation und in Wirtschaftssimulationen.
  • IT-Bereich: Für alle Bereiche der Physik ist der Umgang mit Computern inzwischen selbstverständlich. Daten werden ausgewertet und Modelle zur Simulation der Natur entwickelt. Daher ist es nach dem Abschluss nicht unüblich, eher im IT-Bereich als in der Physik zu bleiben.
  • Serviceleistungen: Es gibt auch Betriebe, die sich auf technische und wissenschaftliche Serviceleistungen spezialisiert haben. Dies ist für PhysikerInnen ein relativ spärlich besetzter Bereich, doch sollte erwähnt werden, dass es auch hier Möglichkeiten gibt
Topic revision: r3 - 03 Mar 2017, Sebastian
 
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